Nullnummer

Pünktlich zum Wochenende ist der Wasserstand in der Wupper angestiegen. Am Samstag bin ich ans Wasser gefahren, weil ich bei Überprüfung des Pegels die Hoffnung hatte das der Wasserstand Abends gesunken ist. Mit meinem Eintreffen am Wasser setzte ein starker Regen ein. Das Wasser war eine Milchkaffee-Braune Brühe. Den Rest des Abends habe ich dann zum Nachbinden meiner Erfolgs-Nassfliege aus Dänemark genutzt. Da ich von der Fliege nur ein Exemplar hatte, mußte diese erst einmal durch Ersatzexemplare gesichert werden. Alexanders Tip mit einer weißen Fliege zu fischen war in Dänemark mal wieder hilfreich.

Am Sonntag bin ich in die Niederlande zum Rondebleek gefahren. Nach zwei Stunden fischen mit der Sinkschnur hat mir das dann aber auch gereicht. Das Wochenende habe ich dann ohne Fischkontakt abgeschlossen. Die in Dänemark erfolgreiche Taktik hat hier nichts gebracht. Das fischen mit der Sinkschnur an tiefen Stellen ist doch sehr gewöhnungsbedürftig. An diesem Tag hat man an dem See sehr wenige Fische gesehen. Die „Profi`s“ haben aber trotzdem Ihre Fische gefangen.

Da hellt das nette Video das Wochenende doch auf.

Dänemark 2011

Nordsee in Sondervig

Floh beim fischen

Hover Au

Hover Au

Forelle mit Michael

Ringköbing

Korsholm

Dachs

Hover Au

Dachs

Neben der Bilderstrecke mit Eindrücken von der Angelaspekten unseres Sommer-Familien-Urlaubs 2011 noch ein paar Worte dazu.

Meine Hoffnung an der Nordsee mit der Sinkschnur auf Schollen zu fischen, wurde durch den dauerhaften Wind verhindert. In einer Zeit mit weniger Wind würde ich dies in der Nähe unseres Ferienhauses noch mal probieren. Das Wetter hat meine Angelaktivitäten in diesem Urlaub stark beeinflusst.

In der ersten Woche war es sehr trocken und ich konnte mich beim fischen an der Hover Au davon überzeugen, das der Wasserstand niedrig war. Der erhoffte Regen, der den Wasserstand in der Skjern erhöhen sollte, fiel in der zweiten Woche leider stärker aus als von mir gewünscht. Damit wahren viele Fische im Wasser. Die Mitarbeiter von Korsholm erklärten mir, das nur das fischen mit Sinkschnur Sinn macht. Dies blieb leider bis zum Ende des Urlaubs so. Damit habe ich auf das fischen an der Skjern verzichtet, weil ich bisher nur mit einem Schwimmenden Schusskopf an der Zweihandrute zurecht komme. Dafür habe ich dann intensiver die Hover Au, einen See in der Nähe unseres Ferienhauses und den Ringkobing Fjord befischt. Ein paar Fische sind hängen geblieben.

Das fischen in den dänischen Auen ist für mich immer wieder gewöhnungsbedürftig. Mit dem bei Korsholm erworbenen Schnurkorb ging es aber gleich besser. Den in jedem Dänemarkurlaub unvermeidlichen Kontakt zu den Jungbullen hatte ich dieses mal an der Hover Au. Der Abendliche Rückweg durch eine Maisfeld mit Taschenlampe war aber auch nicht viel besser. Beim nächsten mal werde ich die Mitarbeiter vom Angelladen in Ringköbing auf effektive Anti-Jungbullen-Tricks ansprechen.

Von Korsholm bin ich sehr begeistert. Meine Familie konnte die Begeisterung zwar nicht voll teilen. Auf dem Rückweg nach Deutschland habe ich aber dann doch noch einmal dort vorbei geschaut. Dabei habe ich meinen Vorrat an Polarfuchs für die nächsten Jahre aufgefüllt. Lachsfliegen habe ich natürlich auch gekauft.